Hausaufgaben: hilflos überfordert

Ganz wichtig sind die Hausaufgaben, um das in der Schule Erlernte zu vertiefen, oder eventuelle Schwachstellen aufzudecken.

Früher war es selbstverständlich für Eltern, dass sie sich zu ihren Kindern setzten, um sie liebevoll dabei zu unterstützen, und ihnen geduldig zu erklären, was nicht verstanden wurde.

Gleichzeitig erlaubte dies, ihnen, einen Einblick in das Schulgeschehen, und die Teilnahme am Alltag ihrer Kleinen.

Diese Zeiten sind leider für die meisten Kinder vorbei, da sie oft tagelang in Betreuungsstrukturen verbringen müssen.

Wegen der hohen Zahl an Schülern sind diese allerdings meist hoffnungslos überfordert, und nicht in der Lage, jedem Kind die ihm zustehende Zeit an Aufmerksamkeit zu widmen.

Da zu viele individuelle Erklärungen ohnehin die Mitschüler in ihrer Konzentration stören würden, bleibt nichts anderes, als eine allgemeine Überwachung übrig. Dies kann sehr nachteilige Auswirkungen auf schwache, hilfsbedürftige Kinder haben.

So kommt es, dass händeringend nach freiwiligen, auswärtigen Helfern gesucht wird.

Von der vielgerühmten Chancengleichheit durch die Krippen kann hier kaum die Rede sein!!

Marie-Andrée Faber

25.01.2016

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